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Ehrentag bei der DJK Eiche:
In Dreifaltigkeit wurden zum 75-Jährigen der Wiedergründung langjährige Mitglieder ausgezeichnet. Neben Urkunden und Ehrennadeln gab es Bonsai-Eichen.

Dank sagten Vorsitzender Horst Nitsche und Ehrenvorsitzender Klaus Bodensohn. Klaus Bodensohn und Bernd Hörber wurden mit Foto Alben geehrt. Fixpunkt war das Eiche Lied von Peter Josef Bodensohn getextet, von Hubert Wolf komponiert und als Rudel Singsang mit Klaus Ackermann einstudiert.

 

 

08 01 2024 12 15 11

Festgottesdienst im Freien
 
Beim 75. Jubiläum der DJK Eiche auf dem Sportgelände „Am Grix“ feiern viele mit

Offenbach – Im Zeichen des 75. Jubiläums der Wiedergründung des DJK-Vereins stand in diesem Jahr der traditionelle Familientag der DJK Eiche. Mit Prominenz aus Sport, Kirche und Politik feierten Mitglieder und Freunde der Offenbacher Sportvereinigung auf dem Eiche-eigenen Gelände „Am Grix“. Ein Festgottesdienst im Freien, den Pfarrer Michael Kunze zelebriert hatte, krönte den 75. Geburtstag der Eiche.

1935 von den Nazi-Machthabern verboten, fanden sich nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs erneut junge Menschen aus den Offenbacher Pfarreien St. Paul, St. Marien und St. Josef zusammen, um der Pfarrjugend ein sportliches Angebot zu machen. So wurde am 28. August 1948 die DJK in Offenbach als Sportvereinigung Eiche wiedergegründet.

Als Mittelpunkt des Jubiläumsjahres erkennt Ehrenvorsitzender Klaus Bodensohn den Dank- und Gedenkgottesdienst vor dem Eiche-Tennisheim. Gedacht werde all jener wertvollen Menschen, die in der langen Zeit des Bestehens den DJK-Verein so vorangebracht haben, dass die Eiche eine feste Stelle im Sport und in dieser Stadt einnimmt. Personifiziert werden sie in den früh verstorbenen ehemaligen Geistlichen Beiräten Pfarrer Roberto Medovic und Pfarrer Norbert Bachus, große Vorbilder bei der christlichen Ausrichtung des Vereins.

Über Sport und Glaube reflektiert auch Pfarrer Kunze in seiner Ansprache, der Gemeinsamkeiten sieht. Besonders im Mannschaftssport brauche es Vertrauen und Verlässlichkeit, müsse man füreinander da sein. Das an Grenzen Gehen und Verkraften von Misserfolgen müsse man auch als Christ trainieren, um glaubwürdig zu sein. „Sei gut zu Deinem Körper, damit Deine Seele Lust hat, darin zu wohnen“, zitiert Pfarrer Kunze die offenbar sehr weltgewandte Heilige Teresa von Avila.

Dann ist Zeit für Grußworte, die Eiche-Vorsitzender Horst Nitsche ebenso locker moderiert wie das daraufhin folgende Jubiläumsprogramm. Die DJK-Landesverbandsvorsitzende Monika Kaiser, Wolfgang Gondolf, Ehrenvorsitzender des DJK-Diözesanverbands, oder Peter Dinkel, Ehrenvorsitzender des Sportkreises Offenbach und Andreas Puckel, Leiter des Pastoralraums Offenbach, haben nicht nur viele gute Worte für die DJK Eiche im Handgepäck, sondern auch Urkunden und Geld für die Jugendarbeit, ja sogar ein künstlerisch gestaltetes Kreuz-Bild.
 
Familienfest Eiche 2023Sportlich geht es weiter mit einer spannenden Vorführung von Hapkido: Schier mühelos wird da ein Ziegelstein mit der Hand zerteilt. Für ihre Entspannungsübungen haben sich die Gymnastik-Damen der Mitarbeit von Oberbürgermeister Felix Schwenke versichert. Der wirkt keineswegs verspannt – und hat der DJK-Eiche neben dem üblichen „Umschlag“ auch noch eine von Meisterhand gestaltete Urkunde mitgebracht. Trotz steigender Temperaturen ist auch auf dem Tennis-Court, an der Tischtennisplatte und auf der Boule-Bahn Betrieb.

Natürlich ist auch für Speis‘ und Trank bestens vorgesorgt. Von den Boule-Mannen, der Tischtennis-Abteilung und den Tennis-Damen, die wieder einmal leckeren Kuchen anbieten.

Und einer sorgt einmal mehr für den reibungslosen Ablauf dieses Jubiläumstags. Eiche-Urgestein Udo Tschatsch ist als Regisseur wahrlich ein Hansdampf in allen Gassen. Während an den vollbesetzten Bänken immer wieder zu hören ist – „Weißt Du noch damals …“ 

Im Zeichen des 75. Jubiläums der Wiedergründung der DJK Eiche nach dem Zweiten Weltkrieg stand auch die Mitgliederversammlung dieser Tage im Pfarrzentrum Dreifaltigkeit. Als Vorsitzender wiedergewählt wurde Horst Nitsche, der krankheitshalber an diesem Abend nicht teilnehmen konnte. Dafür sorgte sein ebenfalls erneut einstimmig bestätigter Stellvertreter Udo Tschatsch für einen zügigen Verlauf der Jahreshauptversammlung des traditionsreichen DJK-Vereins.
In seinem Geistlichen Impuls sieht Ehrenvorsitzender Klaus Bodensohn das Jubiläumsjahr auch als gute Gelegenheit, einmal innezuhalten, um Kraft zu schöpfen für die zukünftige Vereinsarbeit. Probleme sollten nicht leichtsinnig, aber auch nicht ängstlich angegangen werden, sagt Bodensohn, der viele Jahrzehnte wichtige Weichen des DJK-Vereins gestellt hat.
Nach den üblichen Vereinsregularien einer solchen Versammlung wie Entlastung des Kassenwarts und Vorstands für das Jahr 2022 leitet Bodensohn die Neuwahl. Und da herrscht wie schon bei der DJK Eiche üblich große Einmütigkeit, deren Mitgliederzahl geblieben ist und die trotz Corona bedingter Aussetzung des Vereinsbeitrags ein kleines Plus erwirtschaftet hat. Alter und neuer Vorsitzender ist Horst Nitsche, seine Stellvertreter sind Udo Tschatsch und Thomas Föhre, Kassenwart und Geschäftsführer ist Werner Jeidler.
Zum Vorstand gehören noch Marion Jäger (Passiven Vertreterin), Dr. Lucas Bruno (Rechtswart) und Klaus Ackermann (Pressewart). Als Abteilungsleiterin und -leiter bestätigt sind Marion Jäger (Freizeit, Gymnastik), Stefanie Wernig (Kinderturnen), Andreas John (Hapkido), Eberhard Wernig (Tennis), Andrea Wernig (Jugendleitung Tennis) und Enrico Perdigones (Tischtennis). Zudem wird eine Beitragsanpassung einstimmig genehmigt.
Zum 75. Geburtstag der Wiedergründung ist bereits eine Jubiläumsausgabe des Eiche-Blättchen erschienen, die Eiche-Historie im Zeitraffer Revue passieren lässt, in Wort und vielen Bildern die einzelnen Spielstätten vorstellt, Einblicke gestattet in „100 Jahre DJK in Deutschland“ und den Abteilungen Raum zur Darstellung gibt. Darunter auch das noch junge Vereinsgewächs „Boule“ mit Eiche eigener Bahn auf dem Vereinsgelände „Am Grix“.
Gefeiert wird der Eiche-Geburtstag beim Familientag am 10. September vor dem Tennisheim „Am Grix“, bei dem sich alle Abteilungen mächtig ins Zeug legen werden. Eine Totenehrung findet bereits am Sonntag, 30. April statt. Nach dem Gedenk-Gottesdienst um 10.30 Uhr in Dreifaltigkeit, Obere Grenzstraße, trifft sich die Eiche-Familie um 12 Uhr am Eingang zum Neuen Friedhof.

Schon früh im Jahr gab’s viel Bewegung auf den Tennisplätzen der DJK Eiche. Schließlich musste die Sportstätte von einer Spezialfirma für Kunstrasenreinigung saniert werden. Dabei wurden acht Tonnen Quarzsand ausgekehrt und wieder eingesandet.

Die restlichen Feinarbeiten erledigten dann Mitglieder der Tennisabteilung.

Damit hat die Eiche wohl als erster Offenbacher Tennisclub die Saison eröffnet. An der Medenrunde nimmt der Verein mit drei Teams teil.

 

Pfarrer Norbert Bachus gedachten Vorstandsmitglieder der Offenbacher DJK Eiche mit Vorsitzendem Horst Nitsche (Mitte) und dem Ehrenvorsitzenden Klaus Bodensohn (links) auf dem Friedhof von Neu-Isenburg. Bachus, Gründungsmitglied der DJK Eiche und langjähriger Geistlicher Beirat des Offenbacher DJK-Vereins, war vor einem Jahr verstorben. Dem Gedenken vorausgegangen war ein Gottesdienst in der Heilig Geist Kirche, ebenfalls dem langjährigen Seelsorger der Neu-Isenburger Gemeinde gewidmet.

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